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Tod und Trauer

Wenn ein Mensch stirbt, so wirft der Tod bei den Hinterbliebenen in der Regel unterschiedliche Fragen und Unsicherheiten auf, weckt aber auch tiefe Gefühle und Empfindungen. Neben der Klärung rein organisatorischer Abläufe einer Beerdigung geht es dabei oft vielmehr darum, der eigenen Trauer Raum geben zu können, um die gewachsene Beziehung zu dem verstorbenen Menschen reflektieren zu können, zurückzublicken auf die erlebte Zeit.

Unser christlicher Glaube gibt uns die Hoffnung, von der wir uns getragen wissen dürfen. Wir glauben, dass mit dem Tod nicht alles aus und vorbei ist, sondern dass wir darüber hinaus bei Gott aufgehoben und geborgen sind. Jesus gibt uns selbst die Gewissheit: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen… ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten.“ Die Sorge um die Toten und die Hinterbliebenen gehört zu den wichtigen Aufgaben jeder Pfarrgemeinde und ihrer Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Sterbesegen

Der Sterbesegen ist ein christliches Ritual für den Übergang vom Leben zum Tod. Gemäß den Worten Jesu "ich war krank und ihr habt mich besucht" (Mt 25,36) gehört es schon immer zu den Aufgaben der Christen, Kranken und Sterbenden beizustehen. Gerade dann, wenn Menschen mit dem eigenen Sterben konfrontiert werden und der Tod unausweichlich ist, bedürfen sie der Begleitung.

ein christliches Ritual zur Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen

Die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen ist der Kirche im Bistum Speyer ein Herzensanliegen, denn sie gehört seit alters her zum Kern der Seelsorge. Weder die Sterbenden noch die Angehörigen dürfen in dieser menschlich herausfordernden Grenzsituation zwischen Leben und Tod allein gelassen werden.

Deshalb hat Bischof Wiesemann eine Arbeitsgruppe beauftragt, einen Sterbesegen für das Bistum Speyer zu entwickeln, denn in allem Schmerz und aller Trauer, die durch den Tod hervorgerufen werden, können Sterbende und ihre Begleiter durch die Hoffnung der christlichen Botschaft auch tiefen Trost erfahren. Er ist ein christliches Ritual für den Übergang vom Leben zum Tod.

Der Sterbesegen ist ein Abschiedsritual, das von allen Christen geleitet werden kann. Der eigentliche Spender eines Segens ist immer Gott selber.

Gott spendet den Segen, den alle Beteiligten in dieser Situation so dringend brauchen, und den sie einander aufgrund von Taufe und Firmung zusagen können.

Hauptamtliche können aufgrund ihrer Beauftragung durch den Bischof den Sterbesegen spenden.

Ehrenamtliche, die im Namen der Kirche den Sterbesegen spenden, bedürfen einer entsprechenden Ausbildung sowie einer bischöflichen Beauftragung. 

Aus der Taufberufung heraus ist es jedoch auch möglich, dass Angehörige im Kreise ihrer Familie den Sterbesegen feiern.

Diese Form des Sterbesegens eignet sich auch für eine ökumenische Segensfeier.

Wenn Sie eine Spendung des Sterbesegen wünschen, wenden Sie sich bitte an uns.
Pfarrbüro

Gebetskarte zum downloaden

Haben Sie weitere Fragen zur Ausbildung von Ehrenamtlichen zur Spendung des Sterbesegens, so wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Bischöflichen Ordinariates: Sekretariat der Hospiz- und Trauerseelsorge, Tel. 06232-102288 oder
hospiz-trauerseelsorge@bistum-speyer.de.

Weitere Informationen zum Sterbesegen finden Sie auf unserer Bistumshomepage unter:
www.sterbesegen.bistum-speyer.de

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