Licht der Hoffnung - Gebet für den Frieden

Donnerstag, 17. März | 18 Uhr | Stiftskirche Landau

"Das Friedenslicht ist ein Symbol für unser pfadfinderisches Ideal einer friedlichen, gleichberchtigten Welt", so Benjamin Bergmann von der Stammesleitung der Landauer Pfadfinder (DPSG) aus St. Albert. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Landau laden sie zum Friedensgebet am Donnerstag, 17. März um 18 Uhr in die Stiftskirche ein. Mit dabei sein wird auch der Imam der Abu Bakr Alsediq Moschee (Danziger Platz). Die musikalische Gestaltung übernimmt ein Ensemble der Landauer Bläserkantorei.

Die Pfadfinder verteilen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Friedenslicht aus Bethlehem, das in der Woche vor Weihnachten nach Europa kam. Dekan Axel Brecht bittet darum, Kerzen und Laternen mitzubringen. Nach dem Entzünden der Lichter führt gegen 18.30 Uhr der Weg zum Rathausplatz: "Wir wollen damit ein Zeichen setzen gegen den Krieg und laden alle Menschen guten Willens zur Teilnahme ein."

Das Friedensgebet findet seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine jeweils donnerstags um 18 Uhr in der Landauer Stiftskirche statt.

Infos zum Friedenslicht

Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie des Verbands Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) weitergeben.

Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu vom ORF entzündet.

Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.

Insbesondere die Pfadfinder*innen haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird und sogar seinen Weg in die USA gefunden hat.

Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung.

(Text: friedenslicht.de)

Friedensgebete

Beten verbindet und bringt unsere Sorgen und Ängste, aber auch unsere Hoffnung vor Gott.

Ökumenisches Friedensgebet in der Stiftskirche

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen lädt angesichts des Krieges in der Ukraine zu wöchentlichen Friedensgebeten donnerstags ab 18 Uhr in die protestantische Stiftskirche ein. Diesen Tag habe man der Symbolik wegen gewählt, betont Dekan Volker Janke, es ist der Wochentag des Kriegsausbruchs. Nach circa 15 Minuten Musik, Impuls und Gebet bleibt die Stiftskirche bis 19 Uhr zum persönlichen Gedenken und Raum des Innehaltens geöffnet. Die Friedensgebete sind zunächst bis Karfreitag geplant.

Ökumenisches Klimagebet

Das ökumenische Klimagebet an jedem ersten Sonntag im Monat greift ebenso das Thema Frieden auf. Es findet von 18 bis 18.30 Uhr auf dem Landauer Marktplatz statt.

Gebetszeiten in der Marienkirche

Die Landauer Marienkirche ist täglich von 10 bis 16 Uhr (samstags bis 14 Uhr) für Sie geöffnet. Entzünden Sie eine Kerze, verweilen Sie zum Gebet, bringen Sie Ihre Anliegen vor Gott.

Gebetszeiten in Mörzheim

Der Gemeindeausschuss Mörzheim/Wollmesheim bietet ab dem 15. März wöchentlich immer Dienstags von 16.30 - 17.00 Uhr in der St. Ägidius Kirche die Möglichkeit an, für den Frieden zu beten und auch gerne miteinander ins Gespräch zu kommen.