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Freitag, 12. Februar 2021

Sternsingeraktion 2021: kontaktlos und dennoch sehr erfolgreich

Sternsingeraktion 2021: Sonja und Sontje Jetter, sowie Kareen Brady und Inès Hernández Brady beim Verteilen der Segenspost

Segenspost erreicht mehr als 3000 Haushalte in der Pfarrei

Schon im Oktober und November hatten sich die Verantwortlichen getroffen, um eine coronakonforme Sternsingeraktion zu planen. "Lange hatten wir gehofft, die Menschen in unseren Gemeinden persönlich zu besuchen, um ihnen den Segen für das neue Jahr zu wünschen und Spenden für unsere beiden Projekte in Kenia und Brasilien zu sammeln", so Gemeindereferent Artur Kessler. Aber die immer höheren Inzidenzzahlen, sowie die gesetzlichen Vorgaben führten dazu, dass die Sternsingeraktion nur kontaktlos möglich war. Anfang des Jahres wurden mehr als 3000 Segenstüten gepackt. Rund um den 6. Januar verteilten Familien, sowie Mitarbeitende aus den Gemeinden diesen  Segensbrief mit einem Segensspruch und einem Flyer an die Haushalte in unserer Pfarrei. Die Besuchten wurden gebeten, ihre Spende zu überweisen oder als Barspende in Sammeldosen zu geben, die in verschiedenen Geschäften aufgestellt waren.

"Als ich vor eineinhalb Jahren in Kenia war, habe ich gesehen, wie notwendig unsere Hilfe für die Aidswaisen ist. Sr. Genofefa leistet dort hervorragende Arbeit. Mehr als eintausend Kinder können eine Schule besuchen, obwohl sie als Aidswaisen ansonsten keine Perspektive hätten. Durch den Wasserverkauf kann sie vielen Menschen Zugang zu Bildung ermöglichen. Damit dieses Wasser aber trinkbar ist, braucht sie eine neue Entsalzungsanlage. Die Übernahme einer Projektpartnerschaft hat auch immer mit einer Verantwortung zu tun und ob wir die in diesem Jahr erfüllen konnten, hat mich doch beunruhigt."

Wir ließen uns in den Gemeinden nicht entmutigen, aber es blieb doch die Befürchtung, dass das Spendenaufkommen geringer als in den Vorjahren sein würde. Die Sternsingeraktion 2020 erbrachte den hohen Erlös von 17.000 €. Niemand wagte zu hoffen, dass wir diesen Betrag erreichen könnten. Doch wir wurden eines Besseren belehrt. Ende Januar waren auf dem Spendenkonto bereits 20.300 € eingegangen. Hinzu kommen noch Barspenden aus den Sammeldosen und im Pfarrbüro abgegebene Spenden von mehr als 3000 €. Das bedeutet, dass die Spendensumme mehr als 6000 € höher ist als 2020.

Na, wenn das kein Erfolg ist.

Wir danken allen Familien, Helferinnen und Helfern aus den Gemeinden, den Sternsingerverantwortlichen, den Teams vor Ort und vor allem allen Spenderinnen und Spendern. Somit hat sich das Sternsingermotto "Heller denn je! Die Welt braucht eine frohe Botschaft!" absolut erfüllt.

Wir freuen uns, wenn wir 2022 wieder persönlich zu Ihnen kommen können.

Artur Kessler, Gemeindereferent

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